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Ein Korb geht um – Geben und nehmen – von Tür zu Tür wandert ein Korb durch das Dorf. Dies war der Titel einer tollen Idee, in der Lieblingszeitschrift von Stephanie Faust. Die Idee: Ein Korb vollgepackt mit selbstgebastelten Geschenken, Plätzen und anderen Leckerein von Haus zu Haus gehen zu lassen. Jeder sollte sich etwas herausnehmen und konnte wiederum auch wieder ein neues Geschenk hinzufügen.

Für Stephanie stand fest, die Idee war „einfach und genial – genau richtig um in diesen ungewissen und mitunter auch einsamen Tagen ein kleines bisschen in Kontakt zu bleiben und ein bisschen Adventszauber zu verbreiten.“

Ihr Korb startete am 1. Advent seine Reise durchs Dorf. Damit der Korb nicht zweimal die gleiche Tür erreicht, lag neben einem kleinen Anschreiben eine Karte bei, in der der eigene Name eingetragen werden musste. So wusste der jeweilige „Wichtel“ vor welcher Tür der Korb noch gestellt werden kann.

Stephanies Idee war auch, dass sich alle, die mitgemacht haben am 4. Advent zu einem Glühwein bei ihr und Christian zusammengefunden hätten. Aufgrund der sich weiter zuspitzenden Lage hatten beide darauf aber verzichtet. Stephanie bat jedoch jene Person, welche den Korb am 4. Advent besaß, ihn wieder vor ihre Tür zu bringen.

Die verbliebenen Geschenke hat sie dann wiederum an weitere Feldkrücker „verwichtelt“, die der Korb nicht erreicht hat und die sich über einen Adventsgeschenk freuen würden.

Der Plan ging auf, berichtete Stephanie am 4. Advent in der WhatsApp-Gruppe „Rund um Feldkrücken“. Nur, dass der Korb auf seiner Reise durch das Dorf immer voller wurde, statt leerer. Da dürfte mancher mehr reingelegt haben, als er/sie rausgenommen hat. Während seiner 3-wöchigen Reise war der Korb in 35 Feldkrücker Haushalten zu Gast.

„Uns hat es soviel Spaß gemacht, dass wir bestimmt im nächsten Jahr wieder einen Korb auf Wanderschaft durch den Advent schicken. Und wer weiß, bei wem dieser dann einkehrt“, bemerkt Stephanie Faust abschließend.