Ein tolles Programm zusammengestellt - Mäßiges Interesse am Kinderfasching

Seine Tollität Prinz Noel I. (Müller) und Prinzessin Tamara I. (Mönch) hatten die Regentschaft über Feldkrücken übernommen. Leider war ihre Herrschaft nur von kurzer Dauer, denn nach nur gut neun Stunden war auch im Streitbachtal die fünfte Jahreszeit zu Ende.

Sitzungspräsidentin Marion Appel nahm die Inthronisation vor und gab dabei auch ein paar Geheimnisse der Tollitäten preis. So sei Prinz Noel als Ralleyfahrer in der Region bekannt und esse Hamburger gerne. Das Leibgericht der Prinzessin dagegen sind Pizzas.

Tänzerisch ging es dann auf der Bühne weiter: Isabell Wießner, Isabell Santa, Anna Nickel, Sabrina Markwort und Jasmin Schütter begeisterten als "Britney-Spears-Girls” . Nach Klängen des Karnevalshits "Schnappi” tanzten die jüngsten Akteure Marie Faust, Dominik, Marcek und David Kämmer, Sarah und Tamara Mönch sowie Ela und Janina Möller.

Der Sketch "Zwei Frauen auf dem Wochenmarkt” mit Isabell Santa und Jasmin Schütter sorgte für viel Gelächter bei den Gästen. Es ging dabei um einen Eierkauf, bei dem am Ende 100 Eier zusammen kamen. Mit viel Beifall wurden die Tanzdarbietungen des Ulrichsteiner Funkenmariechens Ronja Grimm und "Pump it Up” von Tom Grimm sowie der "Freaky Girls” Ronja und Frederike Grimm, Franziska und Annemarie Günther sowie Franziska Stein aus Ulrichstein belohnt.

Beim Jonglieren mit rohen Eiern geht ab und zu auch einmal ein Ei entzwei, so auch bei der Zirkusdarbietung von Isabell Wießner und Anna Nickel. Panik brach dann allerdings fast aus, als die beiden anfingen, Eier ins Publikum zu werfen, doch diese Wurfgeschosse waren aus Plastik.

Erlebnisse aus ihrer Kindergartenzeit gab Heike Günther als "Ein großes Kindergartenkind” zum Besten.

Tamara Mönch, Lena Nickel, Luisa Kaiser, Roy Steward Herbaum, Noel Müller, Dominik Kämmer und John Santa ernteten mit einer Tanzdarbietung unter dem Motto "Heiduchi-Band” reichlich Beifall.

Zum Abschluss des eineinhalbstündigen Programms erhielten alle Mütter ein kleines Dankeschön für die Arbeit und Mühe, die sie mit dem Einstudieren des Programms gemacht hatten.

Einen kleinen Wermutstropfen gab es allerdings bei der Veranstaltung: Es waren nur sehr wenige Zuschauer gekommen. Viele Eltern und Großeltern verpassten deshalb die gelungenen Darbietungen ihrer Kinder oder Enkel.