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Zum 16. Mal gab es am Ersten Weihnachtsfeiertag in der Kirche in Feldkrücken einen Gottesdienst mit Krippenspiel von Erwachsenen für Erwachsene. Gezeigt wurde dabei nicht die klassische Weihnachtsgeschichte aus dem Lukasevangelium, sondern die aus den Johannesevangelium, die mit den Worten: „Am Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort“ beginnt.

Krippenspiel von Erwachsenen in Feldkrücken

Pfarrerin Antje Armstroff war zu Beginn auf diese Worte eingegangen und hatte darauf hingewiesen, dass an Weihnachten Gott das Wort ergreift. In der ersten Szene unterhalten sich Quirinius, der Statthalter von Palästina und König Herodes über die vom römischen Reich angeordnete Volkszählung zu der alle Juden in ihren Geburtsort reisen sollen. Auf dem Wege dorthin ist dann Josef mit seiner schwangeren Frau Maria. Sie suchen eine Unterkunft in Betlehem, die sie dann auch in der Herberge „Zum fröhlichen Hauberg“ finden. Hier wird Jesus geboren.

Das Geschehen wechselt danach wieder in den Palast von König Herodes in dem die drei Sterndeuter oder auch heilige drei Könige nach dem neugeborenen Königssohn suchen. Herodes weiß aber nichts davon und befragt seine Priester, die auf alte Schriften und die Geburt eines Königssohnes in Bethlehem hinweisen. König Herodes weist die Sterndeuter an auf dem Rückweg zu berichten, ob sie den Königssohn gefunden haben.

In den nächsten Szenen werden die Hirten beim Kind und auch die Ankunft der heiligen drei Könige/Sterndeuter an der Krippe gezeigt. Da die Sterndeuter nicht wieder bei König Herodes erscheinen, ruft dieser den Oberbefehlshaber der Armee zu sich und erteilt den Auftrag in Bethlehem alle neugeborenen Jungen umzubringen. In der letzten Szene erscheint Josef ein Engel, der ihn auffordert sofort mit Maria und Jesus nach Ägypten zu flüchten, da Herodes von der Geburt Gottes Sohn erfahren habe und um seine Macht fürchte.

Die drei flüchten sofort und mit mahnenden Worten des Engels an die Besucher, dass Glaube, Liebe und Hoffnung Menschen seit der Geburt Jesus antreibe und man nicht aufhören solle mit dem Einsatz für eine gute Welt und ein gutes Leben, dafür sie Gott in diese Welt gekommen. Bei heißen Getränken und Plätzchen wurde dann in der Kirche gemeinsam Weihnachten gefeiert.