Die Vereine des Ulrichsteiner Stadtteils Feldkrücken sind immer engagiert dabei, wenn es um neue Ideen für die Gestaltung von traditionellen Veranstaltungen geht. So startete der Schützenverein zum Auftakt der diesjährigen Kirmes am vergangenen Wochenende den „ersten Feldkrücker Gaudi-Biathlon“.

Die Resonanz darauf war zur Überraschung der Organisatoren sehr gut, denn 18 Mannschaften traten gegeneinander an. Alle Mannschaften hatten sich, wie bei einem Gaudi-Turnier üblich, auch phantasievolle Namen gegeben.

So traten in der Vorrundengruppe eins die „Schwedischen Wikinger“ gegen die „Mulstaaer Mannskerle“, das „Team Arbeitsamt“, die „Womenizer Götzen“ und „Die stinkenden Halunken“ an. In der Vorrundengruppe zwei trafen „die Nannys“ auf „Das Team, das mir persönlich am besten gefällt“, die „Mullstaaer Weibsleut“, die „Fire-Fighters“ und die „Freischwimmer“ aufeinander. Die „Schnapsdrosseln“, die „Städter“, die „Raketenwissenschaftler“ und die „Igeplakte“ bestritten die Vorrundengruppe drei, und in der Vorrundengruppe vier kämpften die „Oreo Babs“, „Die unglaublichen Vier“, die „Bierchboyz“ sowie die „Schotter Wichser“ gegeneinander.

Die Mannschaften mit den wenigsten Punkten schieden jeweils aus, und so trafen nach den Viertelfinal- und Halbfinalspielen im Finale die „Die stinkenden Halunken“, die „Schotter Wichser“, die „Nannys“ und „Das Team, das mir persönlich am besten gefällt“ aufeinander. Dabei belegten die „Schotter Wichser“ Platz eins, gefolgt von den „stinkenden Halunken“ und den „Nannys“.

In der „Lucky-Loser“-Runde der Teams „Schwedische Wikinger“, „Freischwimmer“, „Schnapsdrosseln“ und „Die unglaublichen Vier“ gewannen die „Freischwimmer“. Diese Teams waren in der Vorrunde ausgeschieden.

Viele Zuschauer verfolgten die spannenden Rundenkämpfe im und um das Festzelt am Dorfgemeinschaftshaus.

Wie bei einem richtigen Biathlon gab es für jeden Teilnehmer ein Gewehr, das allerdings aus Styropor bestand, und oftmals den Lauf auch nicht unbeschadet überlebte. Der Veranstalter hatte allerdings Ersatzgewehre in ausreichender Zahl zur Verfügung. Treffgenauigkeit war nach dem Start an der ersten Station gefragt, denn es mussten Bierdeckel in Eimer geworfen werden.

Danach folgten ein Reifenparcour und mehrere mit Trassierband ausgezeichnete scharfe Biegungen auf der Laufstrecke.

Balance war anschließend auf einem Balken gefragt, und dann trennte sich oftmals die Spreu vom Weizen, denn als Abschluss stand das Schießen mit einem Lichtgewehr auf dem Programm. Erst nach dem Fallen der letzten Scheibe wurde die Zeit gestoppt.

Für die Teilnehmer und auch für die Zuschauer war der erste Feldkrücker Gaudi-Biathlon ein voller Erfolg, so die einhellige Meinung am Ende der Veranstaltung.

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