• Beitrags-Autor:
  • Lesedauer:5 min Lesezeit

Um in den Sommermonaten bei einem Brandeinsatz nicht nur über das Leitungsnetz und den Brandlöschteich entsprechendes Löschwasser bereitstehen zu haben, werden alljährlich im Verlauf der Streitbach zwei Staustufen errichtet. Eine in der Ortsmitte und eine weitere am unteren Ortsrand.

Während die obere Staustufe durch das Herablassen einer Eisenplatte relativ schnell errichtet ist, ist es bei der unteren Staustufe etwas schwieriger. Die drei benötigten Bretter sind in die Jahre gekommen, minimal schmaler als das Bachbett und müssen zwischen den beiden Führungsschienen vermittelt werden.

„Leidvoll“ musste nun die Konsequenzen aus einem nicht genauen Arbeiten gezogen werden. Durch den enormen Wasserdruck rutsche das untere Brett aus der Führungsschiene und die Staustufe musste erneut errichtet werden. Im zweiten Anlauf wurden die Bretter mit Steinen aus dem weiten Bachverlauf verstärkt.

Aufgrund von wenig Wasser in der Streitbach wurde der Brandlöschteich kurz geöffnet, so dass die beiden Staustufen schnell mit Wasser gefüllt waren. Ansonsten hätte man dem weiteren Bachverlauf sprichwörtlich das Wasser abgeschnitten und trocken gelegt.