Schützenverein Feldkrücken

Lange vor der Gründung des jetzigen Schützenvereins bestanden schon mal 2 Schützenvereine in Feldkrücken. Der Erste wurde schon vor dem 2. Weltkrieg gegründet, musste allerdings auf Anforderung der Siegermächte nach Kriegsende aufgelöst werden. Die 2. Gründung fand in den 50er Jahren statt. Dieser Verein bestand aber leider nur 2 Jahre. 

Als sich dann im Jahre 1981 unsere Väter zusammentaten, um den Schützenverein zu gründen, konnte niemand vorhersehen, dass sich der Schießsport genau wie die Zeitläufe so rasant ändern würde. 

Am 23. Januar 1981 trafen sich in der Gastwirtschaft „Zum Weißen Roß“ genannt auch „Bäckesch Linni“ 29 interessierte Bürger, die Gründungsväter des jetzigen Schützenvereines. Der Schützenverein wurde noch an diesem Abend gegründet. Als Vorsitzender wurde Helmut Dietz gewählt und zum Stellvertreter wählte man Artur Frank. Kassenwart wurde Rudi Kaiser, Schriftführer Wolfgang Dietz. Für den Schießbetrieb verantwortlich waren Wilfried Schleuning als Schießwart und Harald Schleuning als Jugendwart. Der Vorstand wurde mit Martin Riedel und Arthur Knöss um 2 Beisitzer ergänzt. 

Nachdem ein funktionsfähiger Vorstand gewählt worden war, ging man daran im 1. OG. des damaligen Dorfgemeinschaftshauses einen Schießstand einzurichten. Als Aufenthaltsraum wurde die ehemalige Wohnung des Hausmeisters genutzt.

Im Jahre 1987 wurde das bestehende Dorfgemeinschaftshaus umgebaut. Eine Neugestaltung des Schießstandes, des Aufenthaltsraumes und eines Abstellraumes stand an. Das Material hierfür stellte die Stadt Ulrichstein zur Verfügung. Die erforderlichen Arbeiten wurden größtenteils in Eigenleistung erbracht. 

Sportliches:
Mit einer Schützenmannschaft haben wir begonnen an den Wettkämpfen teilzunehmen. Eine nachrückende gute Schülermannschaft war die Gewähr dafür, dass die erste Mannschaft jedes Jahr in die nächst höhere Klasse aufsteigen konnte. Ab 1991 waren wir mit 4 Mannschaften: 2 Schützenmannschaften, 1 Jugendmannschaft und 1 Schülermannschaft an den Rundenwettkämpfen beteiligt. 

Die größten Erfolge des Vereins waren Kreis- und Gaumeistertitel die durch Timo und Steffen Kaiser erzielt wurden. Ebenso konnten beide den Titel des Kreisjugendkönigs entgegennehmen. Diese Beiden und andere Schützen waren auch in jungen Jahren beim Jahrgangsschießen immer ganz vorne dabei. Auch konnten unsere Mannschaften auf Kreisebene schon viele Erfolge erzielen. 

In der Runde 2003/04 konnte die I. Mannschaft das erste Mal seit Gründung in der zweithöchsten Klasse des Kreises, der Grundliga an den Start gehen. Das ist die höchste Wettkampfklasse in der unser Verein seit der Gründung 1981 vertreten war. Seit dieser Zeit steigen wir auf und ab, denn es ist schwierig sich auf Dauer in dieser Klasse zu halten. 

Bei der Stadtmeisterschaft, die 1992 erstmals ins Leben gerufen wurde, sind wir im Wechselmit den anderen Schützenvereinen unserer Großgemeinde, Ausrichter und haben hierbei auch schon einige Titel geholt. 

Im Jahr 2000 fand dann das erste Königsschießen des Vereines statt. Mit Kerstin Schmidt und Iris Mattes hatten wir in den ersten beiden Jahren immer eine Schützenkönigin und danach folgten als Schützenkönig Ralf Schleuning, Steffen Kaiser, Timo Kaiser, erneut Steffen Kaiser, Florian Kaiser, Monika Rühl und im Jahr 2008 erneut Florian Kaiser. 

Geselligkeit
Um die Vereinskasse aufzubessern, ist der Schützenverein Veranstalter eines Grillfestes am Vatertag, das seit Bestehen des Vereins Tradition hat und in den ersten Jahren auf der Wiese von Artur Knöss beim Teich abgehalten wurde. Diejenigen, die von Anfang an dabei waren, bestätigen, dass diese Grillfeste mit selbstgemachtem Erbseneintopf für viele unvergesslich bleiben. Des Weiteren veranstaltet der Schützenverein ein Haxenessen am 1. Wochenende im November und in Gemeinschaft mit der Freiwilligen Feuerwehr die Kirmes im August. 

Um etwas Abwechslung in den Schießalltag zu bringen, unternimmt der Schützenverein Wanderungen, Ausflüge in Freizeitparks, Museen und zu Weinfesten. Zum Beispiel war er im Jahre 2004 im Technik Museum in Sinsheim und anschließend in Rüdesheim in der Drosselgasse. Auch ein schönes Erlebnis war die Besichtigung der Schießanlage in Echzell, wo die Teilnehmer beim Vorderlader-Schießen, Bogenschießen, Axtwerfen, viel Essen und Trinken sich sehr wohl fühlten. Bei diesen und noch vielen anderen Veranstaltungen haben die Teilnehmer sehr viel Spaß und pflegen damit auch den Gemeinsinn.

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