2544 mal gelesen | 09.08.16 | 00:00 Alter: 1 yrs
Kategorie: Schützenverein, Königsschießen

Von: Dieter Graulich

Zum wiederholten Mal ein „Kaiser“ Schützenkönig

Mit Florian Kaiser, der schon in 2006, 2008 und 2010 die Königskrone errang, hat der Feldkrücker Schützenverein erneut einen „Kaiser“ als Schützenkönig. Mit Steffen Kaiser (2005) und Timo Kaiser (2004 und 2009) regierten seit 2004 damit insgesamt sieben „Kaiser“ die Königsfamilie. Von einigen der zahlreichen Zuschauern beim Umzug war zu hören, dass man den Schützenkönig in Feldkrücken vielleicht zum „Schützenkaiser“ umwandeln sollte.

Mit Pauken und Trompeten wurde am Samstagabend die 17. Königsfamilie des Schützenvereins zu Hause abgeholt. Den heimischen Schützen folgten mit den Schützenvereinen Rebgeshain, Meiches, Eichelsachsen, Altenhain, Rainrod, Ulfa, Altenschlirf, Lanzenhain, Götzen und der Schützengesellschaft Schotten Abordnungen aus den drei Schützenkreisen Lauterbach, Büdingen und Laubach.

Die bunte Schar der Schützen zog zunächst zum 2. Ritter, den nach 38 Schuss erneut Vorsitzenden Friedel Faust erkämpft hatte. Der 1. Ritter konnte nicht zu Hause abgeholt werden, denn es war nach 43 Schuss das neue Vereinsmitglied Henrik Ziegenhain aus Rebgeshain. Kurzerhand verlegte man „sein Zuhause“ an den Ortseingang von Feldkrücken damit der Weg zur Abholung nicht so weit wurde. Der Zug marschierte dann zum neuen Schützenkönig Florian Kaiser.

Nach jeweils einem kleinen Umtrunk ging es mit zünftiger Marschmusik vom Evangelischen Posaunenchor Groß-Felda unter Leitung von Dirk Weber zum Festzelt am Dorfgemeinschaftshaus. Hier wurde die offizielle Proklamation der Königsfamilie durch den Kreisschützenmeister Erwin Stock (Lanzenhain), den 2. Vorsitzenden Walter Müller und Ortsvorsteher Torsten Rühl vorgenommen. Bei den Jugendlichen wurde Moritz Köpke Schützenkönig. Ihm zur Seite stehen Marie Luise Faust als 1. Ritter und Tim Henrik Wingenfeld als 2. Ritter.

Bürgermeister Edwin Schneider und Magistratsmitglied Manfred Feineis hatten zwar am Umzug teilgenommen, waren aber wegen der Teilnahme an einer weiteren Veranstaltung bei der Proklamation nicht anwesend. Dank des Vorsitzenden ging abschließend an die zahlreichen Schützenabordnungen für die Teilnahme am Umzug sowie an den Evangelischen Posaunenchor Groß-Felda, die zum 15. Male in Folge für die zünftige Marschmusik sorgten.


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