1038 mal gelesen | 18.08.17 | 00:00 Alter: 116 days
Kategorie: Allgemeines

Von: Lauterbacher Anzeiger vom 18.08.2017

Frauen-Bonus war nicht nötig

Kürzlich wurde in Feldkrücken ein Tischkicker-Turnier ausgerichtet. Hierbei kämpften sowohl Jugendliche bis 14 Jahre und auch Erwachsene um die Preise. Damit es spannend blieb, gab es keine festen Mannschaften, sondern die einzelnen Teams wurden mittels eines Computerprogramms ermittelt. So hatte jeder Teilnehmer oder Teilnehmerin die Möglichkeit, dann doch auf die entsprechende Punktzahl zu kommen, um am Ende auf der Siegerliste ganz weit oben zu stehen.

Doch es gab noch weitere Besonderheiten bei diesem Turnier: einen „Frauen-Bonus“. Jedes von einem weiblichen Teilnehmer erzielte Tor wurde doppelt gezählt. Zusätzliche Gewinner gab es bei der Bundesliga-Wertung. Vorher hatten sich die Teilnehmer als Fans eines Bundesligisten „outen“ können. So floss das Ergebnis dann in die Wertung ein und hier gewann Borussia Mönchengladbach.

Somit war Spaß und Spannung an den sechs teilweise ausgeliehenen Tischkickern angesagt. Begeistert wurde nicht nur jedes Tor bejubelt, sondern immer wieder wanderten die Blicke zu der großen Leinwand, wo mittels Beamer die aktuellen Platzierungen angezeigt wurden.

Bei den Nachwuchskickern verzeichnete das Starterfeld 16 Personen und hier wurde mit Zweier-Teams gespielt. Sieger wurde Jannic Mathes aus Bobenhausen vor Maximillian Schleuning aus Feldkrücken und Jonas Stock aus Kestrich. Auf dem vierten Rang landete Ansgar Sauer vor Jonas Rühl (beide Feldkrücken). Die ersten drei Platzierten erhielten eine Medaille, während sich alle anderen Teilnehmer noch über Gutscheine und Freigetränke freuen konnten.

68 Teilnehmer gab es bei den Erwachsenen, wo Preise im Wert von rund 200 Euro zur Verfügung standen. Wer in der Vorrunde das Glück hatte, die zwei beteiligten Liga-Spieler zugelost zu bekommen, konnte auf viele Tore hoffen  Er gehörte dann vielleicht auch zu den 32 Akteuren, die sich für die Finalspiele qualifiziert hatten. Hier wurde nicht nur nach dem K.O.-System gespielt, sondern die Mannschaftsstärke reduzierte sich auf eine Person. Freiwillig verzichteten die Liga-Spieler auf ein Weiterkommen. Somit hatten alle wieder die gleichen Siegchancen.

„Sie hat die Männerwelt das Fürchten gelernt“, erklärte Timo Kaiser, der gemeinsam mit seinem Bruder Steffen für die Turnierleitung verantwortlich zeichnete, an die Adresse von Sarah Schwalm. Diese hatte ihren Frauenbonus überhaupt nicht nötig gehabt.

Pech, dass sie im Finale gegen Harry Rosengart dann doch unterlag. Dritter wurde Frank Dahlmann vor Dennis Keil. Fünfter wurde Alexander Haas vor Steffen Kaiser. Den siebten Rang belegte Ottmar Senkler vor Patrick Huras, der letzter der Wertung wurde, da  die weiteren Platzierungen nicht ermittelt wurden. Die ersten drei erhielten jeweils einen Pokal und bis Rang vier gab es zusätzlich noch Geldpreise. Weiterhin erhielten alle Teilnehmer auch hier Freigetränke.


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